Archive for the ‘Beitrag’ Category

Die liebe Kommunikation…

Dienstag, Dezember 20th, 2011

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, Ihren Projektleiter nicht zu verstehen? Wenn Sie wissen möchten, was Verantwortliche in der IT-Landschaft EIGENTLICH meinen, wenn sie eine bestimmte Aussage treffen, dann nehmen Sie diese Übersetzungshilfe zur Hand. Ein kleiner humorvoller Beitrag zur Völkerverständigung - pünktlich zum Fest der Liebe und des Friedens:

The Dictionary: what engineers say and what they mean by it

Major Technological Breakthrough
Back to the drawing board.

Developed after years of intensive research
It was discovered by accident.

The designs are well within allowable limits
We just made it, stretching a point or two.

Test results were extremely gratifying
It works, and are we surprised!

Customer satisfaction is believed assured
We are so far behind schedule that the customer was happy to get anything at all.

Close project coordination
We should have asked someone else; or, let’s spread the responsibility for this.

Project slightly behind original schedule due to unforeseen difficulties
We are working on something else.

The design will be finalized in the next reporting period
We haven’t started this job yet, but we’ve got to say something.

A number of different approaches are being tried
We don’t know where we’re going, but we’re moving.

Extensive effort is being applied on a fresh approach to the problem
We just hired three new guys; we’ll let them kick it around for a while.

Preliminary operational tests are inconclusive
The darn thing blew up when we threw the switch.

The entire concept will have to be abandoned
The only guy who understood the thing quit.

Modifications are underway to correct certain minor difficulties
We threw the whole thing out and are starting from scratch.

Essentially complete.
Half done.

We predict…
We hope to God!

Wie aus Nearshore Onshore wird - und umgekehrt

Freitag, Dezember 9th, 2011

Gestern meldete die Bundesagentur für Arbeit, daß die noch geltende Regelung, derzufolge rumänische und bulgarische Bürger für eine Beschäftigung in Deutschland eine sog. “Arbeitserlaubnis EU” benötigen, ab dem 1. Januar 2012 unter bestimmten Bedingungen entfällt. Hierzu zählen Fachkräfte mit Hochschulabschluß, was im Klartext bedeutet, daß die Mehrzahl der rumänischen IT-Fachkräfte zukünftig ohne Arbeitserlaubnis in Deutschland arbeiten kann.

Damit wird es also noch einfacher, Ressourcenknappheit bei Onshore-Projekten durch qualifizierte rumänische Fachkräfte abzufangen. Daß dies ein effizienter und praktikabler Weg ist, konnten wir bereits in den vergangenen Monaten beweisen: mehrere rumänische Entwickler und Software-Tester, mehrheitlich langjährige Angestellte unseres eigenen Entwicklungszentrums in Timisoara (Westrumänien), konnten kurzfristig in Kundenprojekte an verschiedenen deutschen Standorten vermittelt werden. Durch den Wegfall der letzten bürokratischen Hürde dürfte sich dieser Prozeß ab 2012 noch weiter vereinfachen und stellt eine interessante Alternative für deutsche Unternehmen dar, die hier nicht die passenden Entwickler, Tester oder Projektleiter finden können.

Besonders interessant macht diesen Ansatz auch die Verbindung hin zu einer Nearshore-Strategie für deutsche Unternehmen: Neu in das Projekt übernommene Fachkräfte aus Rumänien können ideale Kandidaten sein, um einen Brückenkopf zu einem Nearshore-Team in Rumänien zu bilden.

Kaum zu glauben

Montag, März 8th, 2010

Vor kurzem habe ich eine seltsame Diskussion in einem Webforum zum Thema IT-Outsourcing verfolgt. Ausgangspunkt für den illustren Diskurs war das Posting einer russischen IT-Firma, die ihre Offshore-Dienstleistungen für Programmierung auf dem deutschen Markt anbieten wollte. Woraufhin sich eine Reihe von IT-Experten mit Hang zum Intellektuellen zu Wort meldeten und den russischen Unternehmer mit teilweise unverhohlenem Sarkasmus in Grund und  Boden “argumentierten”. Es wurde ein bunter Reigen an Kritikpunkten aufgeführt:

  • Derartige Preise machen den deutschen Markt kaputt
  • Zu solchen Preisen kann niemand vernünftige Arbeit anbieten
  • Offshore Dienstleistungen sind sowieso meistens von schlechterer Qualität
  • Die meisten Offshore Projekte gehen in die Hose
  • Man kann komplexe Entwicklungsprojekte nicht remote durchführen
  • Es wird nur mit billigen Tagessätzen gelockt, dahinter stehen dann aber viel höhere Zeitaufwände, welche die günstigen Sätze kaputt machen

Hallo? Jemand zuhause?

Die Wirklichkeit scheint sich in derartigen Intellektuellenkreisen noch nicht herumgesprochen zu haben: Seit Jahren, beinahe Jahrzehnten, werden Milliarden $ durch Offshore/Nearshore/Outsourcing Dienstleistungen in der IT umgesetzt. Gerade große Konzerne greifen auf bekannte Beratungsunternehmen und IT-Dienstleister wie IBM, Accenture, EDS, CSC u.a. zurück, die dank ihrer schieren Größe weltweit tätig und vernetzt sind und über eigene Offshore-Zentren mit mehreren Tausend Mitarbeitern verfügen. Nicht selten werden für einzelne Projekte in der einen Ecke der Welt mehrere hundert Offshore-Mitarbeiter auf der anderen Seite der Erdkugel eingesetzt. Das ist alles längst Realität und Normalität, und vor diesem Hintergrund erschien mir die verbissen geführte Forumsdebatte wie ein mittelalterlicher Inquisitionsprozeß, bei dem es um die Verteidigung des kirlichen Lehrsatzes geht, daß die Erde eine Scheibe ist.

Man kann die ökonomischen, geopolitischen oder sozialen Konsequenzen dieser Realität beurteilen wie man möchte - aber sie zu negieren ist völliger Unsinn. Wahrscheinlich sind das die gleichen Experten, die ihren in China oder Taiwan hergestellten Flachbildschirm beim Billigdiscounter kaufen und ein gutes deutsches Wertarbeits-Auto fahren - aus US-Produktion.

Ich möchte aber noch etwas Inhaltliches zu den genannten Vorwürfen anmerken, die so einfach nicht richtig sind:

Dumping-Preise machen den deutschen Markt kaputt: Ein großer Teil der Arbeiten und Prozesse in der SW-Entwicklung sind heutzutage eine Commodity bzw. können nach standardisierten Abläufen durchgeführt werden. Damit sind sie weltweit handelbar und werden zu dem Tarif angeboten und nachgefragt, der ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt. Wenn der Flachbildschirm in Korea oder Mexiko nach dem gleichen ISO-zertifizierten Prozeß hergestellt werden kann wie in Deutschland oder Frankreich, dann entscheidet der günstigste Preis. So einfach ist das, und wer den Preisverfall in der SW-Industrie mit diesem Argument beklagt, der muß schön völlig leergeweinte Tränensäcke aus den letzten Jahrzehnten haben, in denen er die Globalisierung der Textil-, Elektronik- oder Automobilindustrie bejammert hat.

Niedrige Preise gleich schlechte Qualität: Die für uns niedrigen Preise sind im Offshore-Land i.d.R. überdurchschnittlich hoch. Weshalb sollte daher die Qualität darunter leiden? Wir setzen in unserem Nearshore-Zentrum in Rumänien bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Sekretariat) nur hochqualifizierte Absolven technischer Studiengänge ein, die meistens über viele Jahre hervorragender Berufserfahrung in der SW-Entwicklung verfügen. Aufgrund weltweit gängiger Standards können sie nach den gleichen Prozessen und Modellen arbeiten wie deutsche, amerikanische oder japanische Entwickler. Eine Reihe von Studien der vergangenen Jahre belegen, daß nur rund ein Drittel aller SW-Projekte im definierten Zeit- und Kostenrahmen enden und ca. ein Viertel der Projekte komplett gegen die Wand gefahren wird. Diese Studien untersuchen zum allergrößten Teil jedoch Projekte ohne Outsourcing-Komponenten. Es scheint also durchaus kein Problem zu sein, auch ein rein deutsches Projekt mit deutschem Kunden, deutschem Projektleiter, deutschen Entwicklern, deutschen Analysten / Designern und deutschen QA-Leuten zu versenken.

Projekte remote durchzuführen ist zu schwierig bis unmöglich: Dann scheinen wir in den vergangenen Jahren bei Infobest etwas falsch gemacht zu haben…. Selbstverständlich sind Projekte, die ganz oder teilweise an einer mehr oder weniger vom Kunden entfernten Lokation durchgeführt werden, anspruchsvoller als reine Onsite Projekte. Es kann aber sehr gut gelingen, wenn man sich entsprechende Gedanken über Kommunikation und Projektlogistik macht und auf eine saubere Umsetzung achtet. In unseren Projekten hat es sich z.B. als Best Practice herausgestellt, bei der Analyse und Erfassung von Anforderungen die nötigen Workshops immer mit dem Kunden vor Ort durchzuführen. Der persönliche Kontakt ist in der Anfangsphase eines Projektes von fundamentaler Bedeutung. Dieser Einsatz von einigen wenigen Tagen schafft dann jedoch die Möglichkeit, große Teile der Architektur- und Designarbeit sowie die gesamte Entwicklung remote durchzuführen. Während dieser Phasen genügen dann meist wöchentliche Jour-fix-Termine am Telefon, detaillierte regelmäßige Statusmeldungen und unkomplizierte Frage-Antwort-Spiele über Chat oder Email, um das Projekt auf Kurs zu halten. Dazu gehören auch noch klare Zuständigkeiten und Kompetenzen, eine saubere Projektplanung oder eine durchdachte Qualitätssicherung. Aber hierbei spielt es keine Rolle, ob das Projekt Onsite oder Offshore durchgeführt wird.

Höhere Zeitaufwände machen niedrige Tagessätze kaputt: Was am Ende entscheidet, ist das Gesamtergebnis. Wenn ein Kunde durch Einsatz von Offshore-Kapazitäten eine vergleichbare Qualität zu 40% bis 50% niedrigeren Kosten erhält und dabei 10% bis 15% mehr Projektoverhead in Kauf nimmt, wird er mit dem Ergebnis sehr gut leben können. Sicher mag es Anbieter geben, die durch niedrige Sätze locken und ihre Marge dann durch erhöhte Zeitaufwände wieder aufbessern. Aber erstens verfahren auch deutsche SW-Anbieter nicht selten nach diesem Modell, das ist keineswegs eine Offshore-Spezialität. Und zweitens liegt es auch beim Kunden, sich auf ein transparentes und überprüfbares Leistungserbringungs-Modell mit dem Lieferanten zu einigen. Zu unseren Standards gehört z.B. der Einsatz eines gemeinsam genutzten bzw. zugänglichen Versionierungs-Tools wie SVN. Damit kann der Kunde jederzeit sehen, wie der aktuelle Arbeitsfortschritt ist, welche Entwickler an welchen Komponenten arbeiten und wann welche Bausteine in welchem Zustand ein- oder ausgecheckt werden. Damit hat er ein vergleichbares Maß an Kontrolle, das er auch bei einem deutschen Dienstleister hätte.

Zu einem erfolgreichen Offshore-Projekt gehören noch wesentlich mehr Parameter als die hier genannten, dies soll und kann keine erschöpfende Liste sein. Sie soll aber zum Nachdenken anregen.

Vor einigen Monaten hatte ich ein Gespräch mit einem kritischen Interessenten und habe ihm u.a. die genannten Punkte erläutert. Seine verständliche Grundhaltung war die, daß Papier geduldig und Worte zeitlos sind. Wir haben uns dann schließlich darauf verständigt, ein kleines Testprojekt von wenigen Manntagen durchzuführen, damit er sich ohne Risiko von unserem Nearshore-Modell und der Arbeitsweise überzeugen kann. Mit ähnlichen “vertrauensbildenden Maßnahmen” haben wir in den letzten Jahren hervorragende Ergebnisse erzielt und insbesondere mittelständische Unternehmen, die nicht über die Ressourcen, Verbindungen und Erfahrungswerte globaler Konzerne verfügen, zu unseren Kunden gemacht.

Lieber Herr Rüttgers,

Montag, September 7th, 2009

was Sie nicht alles wissen: Der Rumäne schlechthin kann morgens nicht pünktlich zur 7-Uhr-Schicht erscheinen, geht vor Feierabend schon nachhause und weiß in der Zwischenzeit nicht, was er tut. Ein solches Statement ist an geistiger Armut schwer zu überbieten und ist selbst für NPD und Republikaner zu dümmlich, um als Wahlkampf-Hilfe zu dienen.

Es ist aber nicht nur dümmlich, es ist auch noch falsch. Lassen Sie sich das von jemandem erklären, der als Deutscher seit 9 Jahren ein Unternehmen in Rumänien betreibt und über 30 Mitarbeiter persönlich kennt und führt: Der Rumäne schlechthin ist genauso gut, motiviert, zuverlässig und talentiert - oder eben das genaue Gegenteil - wie der Deutsche schlechthin. Unsere Mitarbeiter jedenfalls haben mich oder das Unternehmen noch nie im Stich gelassen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Mitarbeiter persönliche Opfer gebracht, um damit den Erhalt aller Arbeitsplätze zu sichern. Und wann immer Kundentermine eingehalten werden mußten, konnte ich mich darauf verlassen, daß notfalls auch die eine oder andere unbezahlte Überstunde klaglos geleistet wurde. Faulenzer und Drückeberger gibt es überall, so natürlich auch dort. Aber sicher nicht mehr oder weniger als hier.

Zudem ist Rumänien das Land mit der weltweit höchsten Dichte an Studierenden je Einwohner (können Sie in OECD-Berichten nachlesen) und einem hervorragenden Ruf in mathematisch-technischen Studiengängen. Da wird schon mal der eine oder andere dabei herauskommen, der vielleicht doch weiß, was er tut… Sie könnten alternativ auch mal zu Microsoft ins Silicon Valley fahren und dort nachsehen, welches die nach Englisch am häufigsten gesprochene Sprache ist: es ist nämlich nicht Hindi oder Urdu, sondern - tatsächlich Rumänisch.

Dann bleibt nur zu hoffen, daß Ministerpräsidenten schlechthin nicht immer solchen Unsinn von sich geben wie Sie. Oder wissen Sie am Ende etwa gar nicht, was Sie da tun?

Frage in die Runde: Wie entwickeln Sie Software?

Mittwoch, August 26th, 2009

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte ich zahlreiche Gespräche mit Verantwortlichen aus dem Bereich Software-Entwicklung.  Besonders interessant dabei war, daß viele Gesprächspartner ein gemeinsames Problem zu teilen scheinen: Die gängigen Entwicklungsmodelle mit dem klassischen Wasserfall-Ansatz (Analyse, Design, Entwicklung, Test, Implementierung) scheinen oft zu kurz zu greifen. Selbst in “dynamisierter” Form mit entsprechenden Iterationsschleifen lösen sie folgendes grundsätzliches Problem nicht: In der Analyse-Phase sind die zukünftigen Anwender einer Software kaum in der Lage sind, ihre Anforderungen präzise und vollständig zu formulieren. Ihnen fehlt zudem häufig die Vorstellungskraft, “was man so alles mit IT machen kann”. Aus diesem Grund liefert die anschließende Entwicklung auf der Grundlage dieses lückenhaften Anforderungsprofils nur eine mangelhafte Software, die permanent nachgebessert und erweitert werden muß.

Andererseits hat keiner meiner Gesprächspartner Zuflucht in agile Methoden gesucht, was meine erste Vermutung gewesen wäre. Nicht, daß agile Methoden per Definition das Allheilmittel wären, es wäre aus meiner Sicht nur eine naheliegende Antwort auf das Problem gewesen. Ich würde daher sehr gerne die Meinungen von möglichst vielen Betroffenen kennen und würde mich über Gedankenansätze und Anregungen an dieser Stelle freuen.

  • Nach welchem Modell entwickeln Sie Software?

  • Wie lösen Sie das Problem unzureichender Anforderungsanalysen?

  • Oder kennen Sie dieses Problem gar nicht?

  • Was halten Sie von Scrum und anderen agilen Methoden?

Networking total

Mittwoch, Februar 18th, 2009

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das hat jetzt mal nichts mit dem Thema IT oder Nearshoring zu tun. Hier geht es um die menschliche Kommunikation im allgemeinen und Networking-Plattformen im Besonderen.

Wie jeder gute Erdenbürger bin ich in der einen oder anderen Plattform wie Xing, LinkedIn oder Facebook präsent. Bislang kenne ich das auch als einigermaßen seriöse Plattform, in der man private oder geschäftliche Kontakte suchen und idealerweise auch finden kann. Keine Vertriebs-Keilerei in eigener Sache (außer auf den Foren, die extra dazu da sin), sondern einfaches und höfliches Erfragen von Interessen, Erfahrungen und Meinungen.

Seit kurzem habe ich mich auf der Plattform Ecadamy auf Einladung eines Geschäfts-Bekannten angemeldet. Und komme seither aus dem Staunen kaum heraus. Binnen 10 Minuten nach meiner Anmeldung habe ich rund 1 Dutzend Kontaktersuche und Meldungen gehabt, ein Mensch aus Indien hat sogar simultan versucht, mich in Skype und per Telefon (Hallo !!!) zu erreichen. Da müssen wohl etliche Progrämmchen laufen, die sofort sämtliche neuen Mitglieder anzeigen und eine automatische Kontaktanfrage verschicken. Denn personalisiert war von diesen Anfragen natürlich keine.

Seither bekomme ich jeden Tag mehrere derartige Anfragen, alle unpersönlich und bei denen völlig klar ist, daß der Absender sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, mein Profil zur Kenntnis zu nehmen. In den meisten Fällen geht es ohnehin nur um die primitivste und dümmlichste Vertriebs-Nummer: Teilnahme an unerträglich teuren Seminaren, Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen, Mitgliedschaft in Clubs oder Foren, die am Ende nur den Initiator reich und glücklich machen.

Hm…. da stellt sich irgendwie schnell die Sinnfrage: welchen Zweck haben solche Netzwerke, wenn sie nichts anderes als die Zielscheibe von Kontakt-Spammern sind?

Falls jemand dazu eigene Erfahrungen hat, freue ich mich über einen Kommentar. Und keine Angst: Ich versuche Ihnen ganz bestimmt nichts zu verkaufen…

Kundenumfrage

Montag, Februar 16th, 2009

In den vergangenen Wochen hat uns eine Frage umgetrieben, die so ungewöhnlich gar nicht ist: Wie sehen uns unsere Kunden wirklich? Was würden Sie sagen, wenn sie ihre Meinung anonym abgeben können? Schneiden wir positiv ab? Oder erleben wir eine unliebsame Überraschung? Oder gibt es ein Wechselbad mit gemischten Antworten?

Wir haben also vergangene Woche eine Kundenbefragung unter unseren Nearshore-Kunden durchgeführt, die online und anonym beantwortet werden konnte. Zunächst hat uns dabei überrascht, daß es durchaus einige Kunden gibt, die keine Anonymität in Anspruch genommen haben, sondern gerne unter ihrem Namen ihre Meinung aussprachen. Danach hat uns - positiv - überrascht, daß es keine wirklich negativen Ausschläge gab. Leichte Kritik in der einen oder anderen Disziplin, die wir auch sehr gerne zur Kenntnis genommen haben. Aber durchweg würden uns  alle Kunden weiterempfehlen und betrachten die mit uns durchgeführten Projekte in einem positiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Und sehr interessant war auch, daß durchweg die Tatsache als sehr hilfreich und wichtig angesehen wurde, daß Infobest seine Nearshore-Projekte auch durch deutsche Mitarbeiter in deutschen Niederlassungen unterstützen kann. Da ist vielleicht doch die “gefühlte Nestwärme” ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Wir werden derartige Kundenbefragungen nun regelmäßig durchführen, um auch längerfristige Trends erkennen zu können.

Ich krieg’ die Krise

Montag, Februar 16th, 2009

Haben Sie sie auch schon? Die Krise? Jeden Tag eine neue Hiobsbotschaft und sich überbietende Negativ-Meldungen. Man kann es langsam nicht mehr hören und sehen. Die einen flüchten sich in den absoluten Nihilismus, die anderen in den Zweck-Optimismus (”Ich kann das Ende der Krise schon sehen…”).

Wie wäre es mit ein wenig “optimistischem Realismus”? Lassen Sie uns nicht über die Gründe der Krise sprechen, die dürften hinlänglich bekannt sein. Lassen Sie uns auch nicht darüber klagen, daß es wieder einmal nur Hilfestellungen für die “Großen” gibt und der Mittelstand wie üblich sehen kann, wo er bleibt. Lassen Sie uns stattdessen etwas tun.

Was wir tun können? Nun, wir von Infobest können Ihnen dabei helfen, die Krise besser zu überstehen. Wenn Ihr Thema IT-Projekte sind und Sie sich Gedanken darüber machen, wie Sie einerseits Ihre Projekte umsetzten und andererseits gleichzeit Kosten reduzieren sollen, dann wird es vielleicht Zeit, intensiver über das Thema Nearshoring oder Rightshoring nachzudenken.

Alles nur blöde Schlagwörter, unsinniges “Denglisch”, um alten Wein in neue Schläucher abzufüllen? Kann es sein, muß (und sollte) es aber nicht. Wenn wir bei Infobest nicht wirklich aus Erfahrung überzeugt wären, würden wir uns an dieser Stelle nicht aus dem Fenster lehnen: Mit der richtigen Herangehensweise und den entsprechenden Standards können die meisten Entwicklungsprojekte ganz oder zu großen Teilen im Nearshore-Verfahren betrieben werden. Und zwar sehr erfolgreich. Sie könnten damit ca. 30% bis 50% Ihrer Projektkosten einsparen, und das bei garantierter Qualität. Anhand unserer Checkliste können wir mit unseren Kunden sehr schnell überprüfen, ob ein Projektvorhaben für Nearshoring taugt und wie es im Einzelnen anzupacken ist.  Probieren Sie es doch einfach mal aus.